Aktionärsputsch

Gibt es irgendwelche Meinungen zu dem Thema?
Dieses Forum kann nur von LTA Technologie Aktionären eingesehen werden. Also los. Frei von der Leber weg!

Hallo LTA-Abenteurer,

nach Kostolany nannte man zu Zeiten der Segelschifffahrt die Aktionäre genau so. An dieser Stelle möchte ich, frei von der Leber, mal die Ziele nennen, die mit dem Aufstand der Aktionäre meiner Meinung nach verfolgt werden sollten:

  1. Die Beteiligung am HGZ129M-Projekt muss durchgesetzt werden, auch wenn dies 25 TEur kosten soll.
  2. Ich bin dafür, zweigleisig zu fahren, d.h., die LTA T AG sollte auch den Zeppelin NT betreiben/ kaufen. Allerdings muss dieser ZNT so ausgelegt sein, dass er sich nicht nur selber trägt, sondern auch Einkommen für die LTA T AG generiert.
  3. Den Sitz der Gesllschaft würde ich nach Wildau verlegen (dort wird auch ein Luftfahrtzentrum aufgebaut). Wenn sich das finanziell machen lässt (kostenlos) halte ich einen Nebensitz/ kurzen Draht nach Neuhardenberg und Friedrichshafen wir sinnvoll.
  4. Wer aus den Gremien der LTA T AG die Punkt 1-3 nicht unterstützen kann, sollte durch Leute ersetzt werden, die das können.
  5. Laut Verkaufsprospekt der LTA T AG vom Januar 2004 sind noch etwa 37.000 Aktien zu verkaufen. Wieviele sind wirklich noch verfügbar? Wenn die LTA T AG wieder auf Kurs ist, würde ich weitere Aktien kaufen wollen. Ist die Planung weiterer Finanzierungsschritte zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll?

Das soll es erst einmal gewesen sein.

Alles Gute

crd.

Hallo crd,

warum soll Ihrer Meinung nach ein Zeppelin für Rundflüge gekauft werden?

Ich würde meinen, bis der sich amortisiert hat, fällt er auch schon wieder auseinander…

Erst einmal sollen 10 Mio. Euro dafür zusammen gebracht werden…nur damit Rundflüge stattfinden können, für die Leute der upper-class? Nein, bei aller Freundschaft, aber Leute die so viel Geld haben, ihre Freizeit so zu gestalten, sollten das bitte nicht zu Lasten meines Kontos tun. Ich habe ganz andere Ideen davon, was dieser CargoLifter oder jetzt die HGZ leisten sollen…und da sehe ich ein eventuell angepeiltes Freizeitvergnügen nur als Mittel zum Zweck…nämlich Geld einzufahren für die Produktionskosten weiterer Schiffe, die auch eben humanitären Zwecken dienen sollen!

Aber mit einem 19 Sitzer ist das Unfug, was muß denn eine Fahrt kosten, damit genug Geld übrig bleibt? Das bezahlen gerade vermögende Leute nicht unbedingt…denn es gibt ja durchaus Konkurrenz auf diesem Gebiet. Die Zeppeliner werden wohl ihre Rundflüge nicht unbedingt teurer anbieten, eher das Gegenteil ist der Fall…

Also, es würde mich interessieren, warum Sie diesen Standpunkt vertreten!

Schöne Grüße
Beate Kalauch

Hallo Beate,

stimmt, der NT13 mit 19 Sitzen ist nach meiner Einschätzung nicht rentabel. Letzteres ist aber für mich das Kriterium für den Einstieg bei ZNT. Somit muss ein ZNT über größere Kapazitäten/ Sitzplätze verfügen. Der NT07 hat bewiesen, dass die Technik funktioniert. Eine Weiterentwicklung erscheint mir daher leichter und schneller als es beim HGZ129M möglich zu sein scheint. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei letzterem noch einiger Entwicklungsarbeit und dem entsprechend Zeit bedarf. Wenn gesichert ist, dass ZNT seinen rentablen NT XX schneller fertig bekommt, habe ich kein Problem, mich zunächst mit ebenfalls 25TEur daran zu beteiligen. (Für mich ist beteiligen nicht gleich kaufen.) Die LTA T AG braucht ein Produkt und damit eine zusätzliche Einnahmequelle neben den Aktionären. NT XX soll/ muss Einnahmen generieren, damit das HGZ129M daraus mit finanziert werden kann. Wenn ich bedenke, welche Schwierigkeiten CvG hatte 1996 Geld bei der Industrie einzuwerben, dann bin ich noch nicht davon überzeugt, dass es jetzt anders wird. (Allerdings hoffe ich, dass es anders ist.) Ich möchte nicht, dass die gesamte Finanzierung wieder bei den Kleinaktionären hängen bleibt. Wenn der NT XX hinreichend groß ist, lassen sich vielleicht schon Genehmigungsverfahren, Techniken erstellen/ ausprobieren, die vielleicht auch für das HGZ129M von Vorteil sind. Vielleicht bietet der NT XX auch die Möglichkeit, den Aktionärskreis und damit die finanzielle Basis zu erweitern.

Alles Gute

crd.

Hallo crd,

vielen Dank für Ihre Stellungnahme. Eigentlich gehe ich konform mit dem, was Sie da schreiben…auch finde ich, dass der Staat und die Großindustrie sich jetzt mehrheitlich beteiligen sollten…

Das Problem ist aber, dass wir wahrscheinlich wieder einmal Schwierigkeiten auf dem Gebiet der Beteilungen bekommen könnten. Überall fehlt es am Geld…wobei das nicht meine Überzeugung ist. Vielmehr bin ich der Ansicht - die wird durch Meldungen untermauert - dass es genug Kapital in der BRD gibt, und es eigentlich ein Vergnügen sein müßte, soetwas hochzuziehen. Gerade Leute mit mehr Kleingeld in der Tasche könnten da hilfreich sein. Wenn wir aber den Fokus immer nur auf die Spaßgesellschaft haben, es gutheißen und bejubeln, dann werden die Menschen, die das realisieren könnten, sich so verhalten.

Vielmehr müssen wir öffentlich deutlich machen, wie wichtig solche Leute für das gesamte Staatsgefüge sind, wir müssen ihren Wert erklären und sie somit in die Verantwortung nehmen, in der sie eigentlich auch stehen!

Ich denke außerdem, dass eine Beteiligung an der Firma Zeppelin, in welcher Form auch immer, problematisch sein wird. Die sind - nicht zu unrecht - stolz auf ihre eigene Leistung. Und ich finde es beachtlich, was die da schon geleistet haben! Aber das nun zu mischen oder sich dort mit unters Volk zu mischen, halte ich für kontraproduktiv. Außerdem ist es so, wenn ich richtig informiert bin, dass die HGZ 129 M ja auch auf einem Zeppelin basiert. Sie muß also nur noch vollendet werden, was sicherlich schwer genug sein dürfte…

Trotzdem sehe ich im Kauf eines 19- Sitzers eher eine eklatante Zeitverzögerung, zum eigentlichen Ziel zu gelangen. So ein Schiff kann nicht wirtschaftlich betrieben werden und selbst wenn das der Fall wäre, trägt es sich allerbestenfalls höchstens selbst. Wenn man aber die Kosten rechnet, die dadurch verursacht werden und beansprucht, dass wir Aktionäre auch was haben möchten…dann kann das nicht gehen.

Also, es ist nicht mein Ziel, Ihnen Ihre Meinung zu nehmen, aber lassen Sie uns bitte konstruktiv versuchen, diese neue Firma so in die Richtung zu begleiten, wie es sinnvoller sein kann, als das, was da bisher ablief.

Meiner Meinung nach hat Herr Dr. Schäfer sich nicht mit Ruhm bekleckert und aus der Korrespondenz, die ich mit ihm persönlich führte, läßt sich der Schluß ziehen, dass er nichts wirklich für die LTA Technologie AG tat. Er verband es stets mit seinem Job…mir stellt sich die Frage, ob er die Spesen dadurch zweimal abrechnen konnte. Hat jemand Einblick in die entsprechenden Vorgänge?

Jedenfalls ist das Ergebnis, dass er uns derzeit präsentiert so dünn und unergiebig, dass ich den Eindruck gewonnen habe, er hat das jetzt auf die Schnelle gestrickt, um überhaupt irgendeine Aktivität nachzuweisen. In welche Richtung, technisch gesehen, sollte denn nun dieser „Letter of intent“ gehen?

Nach meinem Verständnis wurde die LTA Technologie AG damals gegründet, um auf technischem Gebiet das von CL erworbene know-how weiterzuentwickeln. Davon sehe ich zur Zeit einfach nichts…

Wissen Sie mehr?

Schöne Grüße
Beate Kalauch

Hallo Beate,

es muss wieder so etwas wie Aufbruchsstimmung her, oder irgendetwas mit positiver Signalwirkung. Die Machenschaften um die Insolvenz der CL AG und die Tatsache, dass jetzt TI in unserer Halle ist, waren ein ‚tolles‘ Signal in Richtung Innovation und neuer Technologie (Ironie hoch zwei!). Dies hat meiner Meinung nach den Geldhahn bei Nicht-Ziblern deutlich zugedreht. Ein positives Signal wäre die Aufhebung der Insolvenz der CL AG, samt Entschädigungsleistung und vor allem, einer öffentlichen Entschuldigung auf allen Kanälen! Das ist (m)ein Traum, noch.

Vielleicht habe ich mich bei ZNT nicht deutlich genug ausgedrückt. Ich würde den NT13 nicht kaufen wollen, sondern für dessen Betrieb eine Beteiligungsgesellschaft gründen, zusammen mit den Zeppelinern. (Vielleicht kann dies ja auch schon die LTA T AG erfüllen.) Außerdem bin ich wie Sie der Meinung, dass 19 Sitze gegenüber 13 Sitze den Braten nicht fett machen (diese Bedenken habe ich auch Herrn Schäfer geschrieben). Ich habe deshalb NT XX geschrieben. Dies soll bedeuten, das Luftschiff muss eine so große Kapazität haben, dass es sich selber trägt und Einkommen generiert.

Nach meiner Einschätzung krankt die LTA in Deutschland daran, dass jeder sein eigenes Süppchen kocht. Ich habe auf der Mitgliederversammlung der ZiBler gehört, dass die CL AG bei der Politik viel Ansehen verloren hat, weil man sich bei den Zeppelinern, als den geschichtlich bedingten Experten, negativ zum Konzept geäußert hat. Durch die indirekte Einbindung der Zeppeliner in das HGZ129M-Projekt über die LTA T AG hoffe ich, dies zu verhindern.

Ich stimme Ihnen zu, dass das, was bisher bei der LTA T AG gelaufen ist, eher dürftig ist. Deshalb habe ich mich bisher auch mit einem weiteren Engagement zurückgehalten. Hier stellt sich mir die Frage, ob es nicht sinnvoller ist, durch weitere Zukäufe von LTA T AG Aktien unseren Einfluss zu erhöhen. Allerdings kann ich das Geld nur einmal ausgeben und bisher war es für den eventuellen neuen Start-up der CL AG vorgesehen. Hier bin ich auf Ihre Meinung und die der übrigen LTA T Aktionäre gespannt.

Ziel und Zweck der LTA T AG ist die Förderung der LTA Technologie. Durch die Intervention von Wolfgang Pest auf der Gründungsversammlung ist der Zweck dahingehend erweitert worden, dass eine Sicherung des Know-hows der CL AG auch möglich ist. (Irgend so etwas stand glaube ich in dem Protokoll der Sitzung).

Mir ist es wichtig, dass die LTA T AG nicht nur ein Projekt unterstützt. Wenn es dabei Probleme gibt, hat das Unternehmen gleich ganz schwer zu kämpfen. Die Beteiligung an mehreren Projekten heißt zwar auch eine Aufteilung der Kräfte, erhöht aber auch die Chance auf die Generierung von Einkommen, so dass sich Defizite in einem der Projekte ausgleichen lassen.

In diesem Zusammenhang fällt mir ein, was ist eigentlich mit den Aktivitäten von Prof. Kröplin? Gibt es da nichts, was die LTA T AG unterstützen könnte?

Wenn die Fäden bei der LTA T AG zusammenlaufen würden, könnten sich vielleicht Synergieeffekte für alle LTA-Projekte ergeben.

Alles Gute

crd.

Hallo crd,

ja das hört sich schlüssig an, was Sie schreiben, vielen Dank!

Aber, wie schafft man es, sich gleichzeitig für mehrere Objekte zu engagieren, wenn man gerade mal knapp 50.000 Euro in der Kasse hat? Das ist ein Trauerspiel, die haben in den vergangenen Monaten nicht wesentlich hinzu gelegt…und dieser blinde Aktionismus führt nicht weiter.

Jetzt kann ich aber wenigstens verstehen, weshalb Sie sich für die Zeppeliner engagieren…aber täte es nicht ein Lippenbekenntnis auch? Schwer abzuschätzen…

Das mit den Geldmitteln ist sicherlich enorm schwer geworden. Aber ich will mich davon nicht schrecken lassen. Mir ist längst klar geworden, dass wir die Herzen bewegen müssen…das will ich ja mit meinem Verein erreichen. Überdies, ich habe immer noch laufend Einträge auf meiner Homepage /www.cargolifter-foerdern.de) Sie wird demnächst eine Änderung erfahren…zur Zeit bin ich krank und schaffe es nicht und mein Web-Designer ist im Urlaub. Trotzdem werden wir dort für die HGZ 129 M werben, weil ich möchte, dass das Thema Luftschiff für den Schwertransport nicht einfach öffentlich zu den Akten gelegt wird.

Ich denke, wir sollten beweisen, dass wir nach all den Problemen, nach dieser ganzen Hexenjagd auf diesen Mann, der uns eigentlich richtig helfen wollte…stur bleiben müssen und unseren Weg fortführen sollten. Hinterher haben es ja sowieso immer alle gewußt, wie gut die Idee war und ist.

Die Kraft und das Durchhaltevermögen haben nicht so viele Menschen, aber wir, die hier immer noch am Thema sind, sollten nicht aufgeben! Die Zeit wird auch so verrinnen, ob wir dran arbeiten oder nicht…sollten wir uns etwa jetzt für ein anderes Motiv interessieren?

Also, will heißen, tun wir was und möglichst gemeinsam…genau das ist wichtig. Zersplittern wir nicht unsere Kräfte, sondern halten
zusammen!

Schöne Grüße
Beate Kalauch

Darum geht es ja wahrscheinlich. Es geht nicht um den jetzigen Kassenstand, sondern um den, der entsteht, wenn Laue im Auftrage von Sträter und Schäfer anfängt, die CL-Aktionärsdatei abzutelefonieren.

Warum sonst sollte Sträter wohl Interesse an der klammen LTA T AG haben? Weil der Aufsichtsrat so kompetent besetzt ist? Weil sich Schäfer schon als gewiefter Unternehmensführer profiliert hat?

Alles Quatsch. Sträter ist nicht dumm. Er will nur über die alte CL-Schiene Geld für sein eigenes Projekt bekommen, welches er von seinen Gesellschaftern schon lange nicht mehr bekommt. Das ist das ganze Geheimnis.

Und den Schäfer hat er sich wahrscheinlich damit geangelt, dass er ihm versprochen hat, bei dem Projekt „Dehnung“ mitarbeiten zu dürfen. Das sichert irgendwie auch das zusätzliche Gehalt des LTA T Vorstandes, welches wohl zur Zeit ausfällt wegen is nich. Ganz egoistisch, nix weiter.

Grüß Dich, Lifter!

Das ist ja mal wieder interessant…also darum geht es. Sträter nimmt sich so den Einfluß, den er für seine Luftschiff-Expansion benötigt.

Aber keine Sorge, wenn er Herrn Laue telefonieren läßt, kommt da vermutlich nicht so viel bei heraus…oder war er etwa erfolgreich in der Bemühung, Geld zu generieren? Hier wurde mal seitens Herrn Laue sen. angerufen und ich fand es sehr unprofessionell, wie er es machte…


Aber trotzdem sollte man da wohl vorsorglich lieber einen Riegel vorschieben…währet den Anfängen!

Gruß aus dem sonnigsten Hamburg!
Beate

Das möchte niemand. Aber man braucht zunächst einfach mal Startkapital, um genauere Untersuchungen anstellen zu können, denn alles lässt sich nun mal nicht auf ehrenamtlicher Basis am Feierabend machen. Besonders wenn man externes Know-how oder Einrichtungen braucht. Dadurch gewinnt man genauere Aussagen, um sie gegenüber Kunden und Investoren vorweisen zu können.
Jedenfalls, wenn alle sagen „ich beteilige mich erst, wenn andere sich schon beteiligt haben“, dann geschieht nie was.

Hallo Wolfgang,

Du hast geschrieben:

‚alles lässt sich nun mal nicht auf ehrenamtlicher Basis am Feierabend machen‘

Dem stimme ich zu! Deshalb habe ich mich ja auch bei der LTA T AG engagiert, deren Aufgabe zum Beispiel auch die Finanzierung der von Dir angesprochenen Untersuchungen sein kann.

Für solche Aktivitäten würde ich mich auch weiter/ stärker bei der LTA T AG beteiligen. Allerdings sehe ich auch nicht ein, ein Ruhekissen für gewisse Herren zu finanzieren (siehe Lifters posting).

Nun habe ich ein prinzipielles Problem:
Ich könnte mit einem weiteren Engagement bis nach der aoHV warten. In diesem Fall wäre ich sicher, dass meine Mittel zielgerichteter/ zweckmäßiger eingesetzt werden, wenn wir unser Ziel erreichen und die AG in Schwung bringen. Andererseits würde eine sofortige Beteiligung unseren Stimmanteil zwar erhöhen, mit der Gefahr, dass bei nicht Erreichen unserer Ziele ich ein Ruhekissen aufgepolstert habe. Was ist Deine Meinung hierzu?

Alles Gute

Dirk
(crd).

Dazu gibt es eine ganz einfache Richtmarke, die zu beachten ist:

Wir brauchen die Mehrheit der Aktien. Dann können wir beschließen, was wir wollen. Das dürfte ein Engagement von weiteren 100 TEuro sein.

Es gibt allerdings auch Ausnahmen, die eine 3/4 Mehrheit erfordern.

Welche das genau sind, weiß ich allerdings nicht aus dem Stehgreif.

Hallo Lifter,

haben wir diese Mehrheit denn nicht längst? Sind die anderen Aktionäre etwa zufrieden mit diesem Zustand, den Herr Dr. Schäfer dort geschaffen hat?

Ich hatte das so verstanden, dass wir längst 80 % der Aktien zusammengetrommelt haben…ziehen die jetzt nicht mit?


Gruß aus einem herrlich sonnigen Hamburg
Beate

Wir hatten mal die Mehrheit der gezeichneten Aktien.
Die Gesellschaft ist ja überhaupt maßgeblich nur mit dem Geld aus diesem Kreise hier gegründet worden.

Wir waren nur mal wieder zu brav und zu höflich.
Mir scheint, dass das generell unser Problem ist.
Man kommt in Höflichkeit um und die Anderen lachen einen nicht nur an sondern aus.

Je nach Auskunft hat Laue weitere Aktien verkauft, die zunächst nicht in unserem Einflußbereich liegen. Das heißt nicht, dass die auf einer HV nicht für unsere Vorschlläge stimmen würden. Es ist nur vorher nicht absehbar.

Es besteht auch die Möglichkeit, dass der „Laue-Block“ einen „Hilfreichen“ gefunden hat, der einfach eine größere Anzahl Aktien gekauft hat, um unser Vorhaben zu vereiteln.

Die in der MG Capital b ei den Laues gebunkerten Aktien sind ja nach Satzung nicht stimmberechtigt, so dass nur die wirklich veräußerten zählen.

Daher ist es ganz einfach: Wir müssen von allen Aktien, die zur Zeit angeboten werden die Mehrheit haben. Punkt.

Das ist natürlich sehr viel verlangt, aber wir stehen vor folgenden Alternativen: Entweder machen wir es nicht und das bisher eingesetzte (Gründungs-)Kapital wird nicht mehr in unserem Sinne verwandt oder aber wir schießen nach, wissen dann aber, dass alles Geld so verwandt wird wie wir es wollen.

Früher oder später hätten die CL-Aktionäre sowieso eine handlungsfähige Gesellschaft gegründet. Der jetztige AR der CL AG und der Vorstand Engelken hätten es nur nicht so Halsüberkopf gemacht wie durch die Herren Laue, Schäfer und Krug vorgetragen.

Sollte Laue tatsächlich alte Daten verwenden - wie können das feststellen -, dann wird´s ungemütlich, denn das darf er auf keinen Fall.

Er behauptet ja auch, dass er keine Daten mehr habe. Komisch, dann frage ich mich, wie ein guter Bekannter von mir Post von der LTA T AG bekommen konnte und mich dann anrief und fragte, was das denn für ein Verein sei. Er hat sich dort nicht gemeldet.

Hallo Lifter,

so ein Sumpf aber auch, trockenlegen und das so schnell wie möglich!

Wie kann es angehen, dass die nun schneller waren…ich bin eigentlich ganz gut auf dem aktuellen Stand der Dinge…!

Es muß doch turnusmäßig Ende des Jahres eine HV stattfinden, spätestens dann wird es doch das Aus für Schäfer bedeuten.

Wie sieht es eigentlich aus, können „Abgesandte“ von ihm hier mitlesen? Dann sollten wir vorsichtig sein, was die Ausbreitung unserer Strategien angeht…das mit den trojanischen Pferden hatten wir auch schon mal bei CargoLifter!

Und ich bin auch der Ansicht, wir sollten mal die Säbel wetzen…

Gruß aus Hamburg
Beate

So - Hallo! - ich war in Urlaub und möchte mich nun mal wieder melden.
Zuerst muss ich eine Passage richtigstellen, die ich jetzt erst gesehen habe. Einige Beiträge weiter vorher fand ich:

Um mich nicht mit fremden Federn zu schmücken, muss ich sagen, dass das nicht ich, sondern Dr. von Gablenz war. Er hat erreicht, dass bei der Zweckbestimmung in der Satzung noch aufgenommen wurde: „Hierzu gehört auch die Bewahrung des in der ‚Leichter-als-Luft‘-Technologie in den letzten Jahren aufgebauten Wissens und der Werte.“
Ich habe zwar auch ein paar Sachen erreicht, aber das war etwas anderes. Zum Beispiel dass die Aktien die von der MG Capital verwahrt werden, nicht stimmberechtigt sind.

Ansonsten, zum Stand der Bemühungen:
Auf das von Herrn Middelmann vorgetragene Einberufungsverlangen, bei dem er auf die ihm vorliegenden Willenserklärungen verwies, antwortete Dr. Schäfer u.a. folgendermaßen:

Herr Middelmann schrieb daraufhin:

Dr. Schäfer spielt offensichtlich auf Zeit, denn in seiner Antwort vom 9.8. stellt er darauf ab, dass ihm die Vollmachten erst seit dem 6.8. vorliegen und somit der verlangte Termin 10.9. für die HV nicht mehr möglich sei, da man angemessene Vorbereitungszeiten einräumen müsse. Außerdem beinhalte der § 122 AktG kein Recht auf Terminfestsetzung durch die Aktionärsminderheit. Und dann noch

Wobei ich sagen muss, dass im ganzen § 122 nichts davon steht, dass das Minderheitsverlangen eine Eilbedürftigkeit zur Voraussetzung hätte.

Herr Middelmann ist mittlerweile beim Amtsgericht Wiesbaden vorstellig geworden, hat einen Antrag und die Unterlagen abgegeben und hat mit dem zuständigen Richter telefoniert. Dieser wird sofort eine Anfrage an die Gesellschaft herausgehen lassen, für deren Beantwortung nur sehr wenige Tage Zeit gegeben wird, aufgrund der vom Richter sehr wohl erkannten Dringlichkeit. Das Gericht will dann sehr bald nach Eingang dieser Stellungnahme (bzw. fruchtlosem Fristablauf) einen Beschluss verkünden.

Dann noch etwas zu den Mehrheitsverhältnissen:
wir brauchen die Vollmachten des zwanzigsten Teil des Grundkapitals für die Einberufung einer a.o.HV, also 2500 Stimmen. Die haben wir.
Wir brauchen drei Viertel der Stimmen auf der HV, um den Aufsichtsrat abzusetzen. Wenn nur die Aktien, die bei der Gründung ausgegeben wurden, zählen würden, hätten wir das wohl auch. Da sind wir uns aber nicht sicher. Laue kann einige verkauft haben, von unseren Anhängern haben allerdings auch Einige seither Aktien erworben.
Wir brauchen ein Viertel der Stimmen auf der HV, um eine Kapitalerhöhung verhindern zu können!! Das ist die viel beschworene Sperrminorität. Diese haben wir praktisch sicher (es sei denn, jemand vergisst, uns die Stimmrechtsvollmacht zu erteilen oder will zur HV kommen, schafft es aber nicht)
Das heißt, wir können den Zeppelin-Deal auf jeden Fall verhindern bzw. an Bedingungen knüpfen! Dass uns das bewusst ist, müssen wir noch nicht an die große Glocke hängen.

Zu Zeppelin bin ich der Meinung, JA, wir brauchen den „föderativen Ansatz“ im deutschen Luftschiffbau und die Aktivitäten um das Projekt HGZ 129 M sehen dies auch als zentralen Punkt vor. Aber das muss im Rahmen eines ganzheitlichen Ansatzes geschehen, nämlich im Rahmen der zu gründenden Deutsche Luftschiff AG, wie derzeit der Arbeitstitel lautet. Hier wäre es in der Tat sinnvoll, als Zwischenschritt zum 500-Sitzer HGZ erstmal einen 40-Sitzer-Zeppelin mit ins gemeinsame Produkt-Portfolio aufzunehmen. Die Verlängerung des NT 07 und Erweiterung auf 19 Sitze ist hingegen nach meiner Auffassung und der meiner Mitstreiter Zeit- und Geldverschwendung. Auch der Zirkus um die Überführung des an die Japaner verkauften NT 07 zeigt, dass der Sprung zu einem voll IFR-tauglichen Gerät, dass nach TAR zugelassen ist, einfach fällig ist. Die Art und Weise, wie man einen größeren Zeppelin finanziert, sollte aber nicht so sein, dass die LTA T AG eine Riesen-Kapitalerhöhung macht, das Gerät komplett kauft und auch gleich noch betreibt, sondern die LTA T AG sollte sich an seiner Entwicklung finanziell beteiligen und dadurch Signale setzen. Betreiben kann ihn doch auch die Zeppelin Reederei. Die ist dafür eingerichtet und zugelassen.

Noch was? Ach ja - unsere Vorschlagsliste für den künftigen AR:

Vorgeschlagen werden als AR-Kandidaten:

  1. Wolfgang Pest, Software-Ingenieur, Ergolding
  2. Monika Wolf, Bilanzbuchhalterin, Frankfurt
  3. Hans Helge Westerholt, Dipl.-Ing., Bad Kissingen
  4. Arnd Middelmann, Bankkaufmann, Obertshausen
  5. Christoph von Kessel, Dipl.Ing., Klein Machnow
  6. Wolfgang Krauss, Dipl.-Luftfahrt-Ingenieur, Neu Lübbenau

AR-Ersatzkandidaten zu

  1. und 2.: Andreas Eichner, Unternehmer, Berlin
  2. und 4.: Mirko Hörmann, Unternehmer, Werne
  3. und 6.: Dr. Carl von Gablenz, Unternehmer, Berlin

Gruß
pestw

Hallo Wolfgang,

es ist schade, dass es bei den Herren der LTA T AG nur mit Haken und Ösen (per Gerichtsbeschluss) geht.

Haben wir als Gründungsaktionäre eigentlich ein Recht darauf, zu erfahren, wieviele Aktien bereits verkauft worden sind?

Zu den AR-Vorschlägen:
Die Positionen 1 und 2 würde ich ohne zu Zögern unterstützen (ZiBler gehören in den AR!). Allerdings hoffe ich, dass euch noch ein bißchen Zeit für die Familie bleibt. Position 4 ist auch okay. Der CL Vorstand sollte in der LTA T AG auch vertreten sein. Die Herren auf den Positionen 3,5 und 6 kenne ich nur vom Namen, nicht persönlich und vertraue da auf Deine/ Eure Einschätzung. Ich würde mir eine stärkere Präsenz der Delcon in der LTA T AG wünschen. Ist Andreas bei der Delcon Einzelkämpfer? Wenn ja, könnte man ihm einen der Herren von Pos. 3,5 und 6 zur Seite stellen. Dann wäre die Delcon vertreten. Außerdem halte ich es für keine schlechte Idee, wenn Herr von Gablenz aktiv bei der LTA T AG mitmischen würde. Allerdings sind nur sechs Positionen zu vergeben. Schwierig. Vielleicht kannst Du ein bißchen zu den Hintergründen für Deinen AR-Vorschlag machen.

Alles Gute

crd.

Ich fürchte, nur im Rahmen einer Frage auf der HV. Das ist aber nur meine Einschätzung. Einen Rechtsanwalt habe ich dazu nicht befragt.

der CL-Aufsichtsrat, meinst du

zu 3. Herr Westerholt war bei der Siemens Power Generation verantwortlich für die Schwergüterlogistik und beschäftigt sich schon länger als Dr. von Gablenz mit der Idee, Schwergüter per Luftschiff zu transportieren. Er war es, der seinerzeit Dr. von Gablenz überzeugt hat, dass seine Zielvorstellungen eines für den Lasttransport optimalen Luftfahrzeugs nur ein Luftschiff sein kann. ( :arrow_right: Buch „CargoLifter - wie alles begann“). Im eigenen Hause ist es ihm trotz fortwährender Bemühungen leider nicht gelungen, die Entscheidungsträger ganz oben zu einem finanziellen Engagement zu Gunsten CL zu bewegen. Die Strukturen waren zu starr. Er ist auch im CargoLifter-Aufsichtsrat und sogar im LTA Technologie Aufsichtsrat. Er war es auch, der es nicht mehr vor sich verantworten konnte, die Aufsichtsrat-Rotation Laue sen. - Laue jun. vor den Aktionären geheim zu halten. Er ist seit ca. einem knappen Jahr Pensionär.

zu 5. Christoph von Kessel war Produktionsleiter bei der CargoLifter Development GmbH. (Produktionsleiter? Na klar - es gibt ja auch Produktionsplanung und Produktionsvorbereitung. Schon bei der Planung der Halle muss ja klar sein, wo welche Leitungen rein müssen etc.) Zuvor war er bei der Airbus GmbH mit Produktionsplanung o.ä. beschäftigt. C. v. Kessel arbeitet auch beim HGZ 129 M-Projekt mit (derzeit ehrenamtlich natürlich)

zu 6. Herr Krauss ist der Kandidat von Dr. von Gablenz. Wir verlassen uns da ganz auf ihn. Er ist jetzt bereits im LTA T Aufsichtsrat als Luftfahrtfachmann und war früher bei der Interflug.

Somit übernehmen wir in unserem Vorschlag zwei der bisherigen Aufsichtsräte und wahren die Kontinuität.

Die Interessen der Delcon werden mindestens von Moni und mir mit vertreten. Auch wenn wir dort nicht in Lohn und Brot stehen. Ich mache trotzdem nebenher ein bisschen Akquise… :wink:

Da kannst du dich darauf verlassen, dass er das ohnehin tut. :slight_smile: Schon allein wegen seiner Erfahrung wird er sicherlich häufig um Rat gefragt werden. Und die drei Ersatzkandidaten, zu denen er ja gehört, sollten ohnehin auf dem Laufenden gehalten werden, damit sie im Falle eines Falles problemlos einspringen können.

Es ist nicht mein Vorschlag, sondern unser gemeinsamer, sorgfältig abgestimmter Vorschlag im „Putschisten-Kreis“. Ich habe deswegen extra einen Flieger betreten, zum zweiten Mal im Leben. Ursprünglich hätten wir sogar einen der beiden Herren Laue und Krug drin lassen wollen, den anderen als Ersatzkandidaten. Aber sie haben sich so unkooperativ gezeigt, dass daran gar nicht zu denken ist.

Wolfgang

Hallo Wolfgang,

besten Dank für Deine ausführlichen Erläuterungen. Ich werde damit die Liste so, wie sie ist, unterstützen.

Wie verstehe ich eigentlich den Begriff ‚Ersatzkandidat‘? Wenn der Wunschkandidat nicht gewählt wird, wird der Ersatzkandidat aufgestellt? Oder: Die Ersatzkandidaten werden mitgewählt und nehmen die Termine wahr, wenn die ‚eigentlichen Kandidaten‘ verhindert sind?

Vielleicht noch eins am Rande:
Vor vier Wochen habe ich weitere LTA T AG Aktien kaufen wollen (und das Geld am selben Tag überwiesen). Bis jetzt hat es darauf keine Raktion gegeben. Ich werde dort bei Gelegenheit mal anrufen.

Alles Gute

crd.

Das geht mir ebenso. Ich habe gestern per E-Mail um Aufklärung gebeten, aber noch keine Antwort erhalten.

Klaus