Frühere Mail von MaBu

Herr Burmeister ist mir in den frühen Tagen von ZiB über den Weg gelaufen, sprich per Forumsbeitrag.

Im letzten Juli hat er unqualifiziert losgestänkert, der Beitrag wurde nicht freigeschaltet.

Seine Mail darauf:

"Sehr geehrter Herr Hörmann,

ich nehme mal an das mein Forumsbeitrag der Zensur zum Opfer gefallen ist. Ich habe übrigens offiziell nicht Sie sondern Herrn Jahn im Forum angesprochen. Mag sein das Sie der Vormund des Herrn Jahn sind dann ist es natürlich O.K. . Sie brauchen auch nicht nach meiner eMail im Verteiler suchen, ich war eh nicht drin. Im übrigen sehe ich nicht Ihre Aktion kritisch sondern die Art und Weise wie Sie in der Öffentlichkeit auftreten. Alle sind Schuld: Banken, Politiker, Journalisten Anwohner und Hotels der Gegend. Mein Eindruck von ZiB: Jammerlappen. Trotz des Engagement!

Meine Enttäuschung ist riesig! Herr Hörmann ich habe vorsichtig in den letzten Wochen Freunde und Bekannte auf diese Aktion aufmerksam gemacht habe bereits Geld beseite gepackt (was ich mittlerweile ja nur woanders geparkt habe) und nun wollte ich nur die „Jammerlappen“ (siehe oben) mal darauf hinweisen das nicht nur andere Schuld sind.

Was meinen Forumsbeitrag und die Löschung von Ihnen veranlasste Löschung aus dem Verteiler (in dem ich gar nicht drin bin) angeht:
Etwas weniger Arroganz ist vielleicht angebracht. Ich habe viel von Ihnen gehalten, Sie haben viel aufgebaut! Glückwunsch! Sie sind auf dem besten Wege wieder alles kaputt zu machen.

Viel Glück!

Matthias Burmeister"

So wie er seinem Investment hinterherheult, sollte er dringend Mitglied bei ZiB werden. Dann bekommt er erstens mehr Info und zweitens muss er nicht unqualifiziert daherbrabbeln.

Diese Pseudowissenden können ganz schön nervig sein.

Aber muss ich jetzt jedem alles öffentlich darlegen? Kann, darf und will ich nicht.

Tja, er will aber offenbar besonders „umkost“ sein, der seither unter Liebesentzug Leidende. Weiß nicht, ob er da tatsächlich schon eine Bereicherung für den Verein wäre. Schon möglich, daß er dann etwas positiver würde, aber den Menschen ändert das nicht.
Die persönliche Einladung zum Eintritt hat er ja nun schon. Ich denke, wenn er innerlich ein wenig mehr Abstand zu seinen Verlusten gefunden hat, würde er sich’s vieleicht von allein nochmal überlegen.
Um ihn ringen würde ich aber ehrlich gesagt nicht unbedingt. Ich halte ihn für den Typ, der alles in die Ecke schmollt, bis ihn alle machen lassen, was er will, nur damit er endlich die Klappe hält. Er ist zumindest derzeit wie 'ne Art „schwarzes Loch“ - jegliche (positive) Energie würde von ihm abgesogen oder wenigstens abgelenkt und geschwächt. Denke mal, für derlei Leute sind die versammelten Nerven und Ressourcen im Verein aktuell eigentlich noch zu schade.
Allerdings, wo er berechtig zur Sache kritisiert, sollte, wer kann, nach Möglichkeit schon ab und an drauf eingehen. Sich Fehler einzugestehen oder alte Entscheidungen im Nachhinein als " aus heutiger Sicht nochmal diskutierenswert…" darzustellen ist sicher gut und auch ein Zeichen von Stärke. Natürlich nur, wo dem auch so ist.
Im Moment aber hätte aber wohl auch so mancher Lust, ihn mal für 'ne Weile in den Keller zu stecken, wie man das halt mit alten Kinds-Trotzköpfen tut. Ich zähle mich dazu. Aber was man damit erreicht, ist „ergebnisoffen“, wie das heute so heißt. :confused:
So oder so, wenn er oder wir nicht aufhören, haben bzw. schaffen wir uns mit Ihm jetzt gerade unseren eigenen, via Seelenwanderung auferstandenen „Tegen“. :frowning:
Vielleicht ginge es ja, wenn ihm von uns eine vereinarte Zeit lang einfach definitiv keiner mehr antwortet, oder eben einfach immer nur oberkurz mit einem stereotypen Statemant, à la „… und wie immer noch @MaBu: Das stimmt so wiedermal nicht.“ Aber dann doch lieber gleich ignorieren.

Scheint, das Gute in der Welt muß wirklich immer klein beginnen. Leute wie Burmeister „helfen“ dabei. :wink:

Man kann ihn ruhig einladen, weil er sowieso nicht kommt. :slight_smile:
Ob er unter Liebesentzug leidet, oder einfach so ein negativ eingestellter Mensch ist - ich weiß es nicht. Bin kein Psychologe.

Machen wir ja eigentlich sowieso. Nur irgendwann denken die andern, wir hätten darauf nichts zu entgegnen.

… hast Du und habt Ihr auch wieder recht.
Nur da man ihn weder mit „Oberlehrerhaftigkeit“ noch mit Argumenten zur Sache zu 'ner konstruktiven Äußerung bewegen kann, bleibt ja letzlich nur der „Ausschluß“-Weg.
Oder ein persönlicher Treff, natürlich. Denke, Herr Hörmann (darf ich künftig bitte einfach Mirko sagen?) könnte da unter Umständen viel erreichen.

Wenn das aber ausbliebe, und Burmeister so weiter macht, fände ich’s halt wieder nur schade um die wenigen, die zwar nach wie vor interessiert, aber nicht im Verein sind, aus welchen Gründen auch immer. Denn die haben nicht die Möglichkeit, vor ihm ins „Vereins-Interne“ zu fliehen. Über kurz oder lang bombardiert er dadurch die Stimmung aller in den Keller, gerade also auch der Zaghaften, noch weniger betuchten oder aus welchen Gründen noch alles „Draußengebliebenen“.

Also, 'n lieben Gruß an Mirko, und: Traust Du Dir nicht doch noch’n direkten Plausch „von Mann zu Mann“ mit dem Burmeister zu? Kannst Dir ja den Wolfgang und weiß ich wen noch alles zur Verstärung mit dazunehmen.

Aber lehnt der MaBu das ab, dann würde ich Ihn aber auch direkt aus dem Forum „entlassen“, wenn das technisch irgendwie geht. :exclamation: Irgendwann, wenn er sich beruhigt hat, taucht er dann schon wieder auf 'ner LTA-AG HV auf. :wink:

Grüße
T. Borger

Ich glaube sogar, dass ich ihn mal am Telefon hatte. Extrem unangenehm und rechthaberisch, ließ mich gar nicht ausreden.
Da kann ich ja ´drauf!

Unter uns ist das „Du“ common - ich sietze nur die, die mich nerven. Das bringt die auf die Palme, weil man sich im Internet eigentlich duzt.

Es ist das große Thema unserer Initiative und schließlich des neuen Vereins: Kommunikation.

Unseren Vorteil ziehen wir aus der Vernetzung. Das das funktioniert, haben wir gerade mal eben bei der Gründung der LTAT AG bewiesen. Das war aber nur der Anfang.

Grundsätzlich wäre ich dafür, dass Herr v. Gablenz in irgendeiner Form sich an diesen Diskussionen beteiligen kann, denn eines kann ich Euch sagen: Seine Aktionäre liegen ihm am Herzen. Ich durfte in den letzten eineinhalb Jahren miterleben, wie er unter der Situation gelitten hat. Diejenigen von uns, die regelmäßig mit ihm in Kontakt stehen, können das nachvollziehen.

Er ist noch derjenige unter uns, der immer wiedere auch auf Kritiker (richtige) zugeht. Das bewundere ich bei ihm. Er läßt keinen Faden fallen, deshalb hat er auch noch sehr gute Kontakte zu einigen seiner ehemaligen Mitarbeiter. Glaubt mir: Auf die kommt es schließlich wieder an, denn das ist das Kapital von CL gewesen.

Besonders bedrücken Gablenz die Betrugsvorwürfe gegen ihn. Die 60-Mio-Sache, von der Mönning immer redet, ist hahnebüchend und zu 100% erklärbar. Er arbeitet das Pamphlet seit längerem aus. Der Vorwurf der Insolvenzverschleppung: haltlos. So dargelegt von den Anwälten des ehemaligen Vorstandes. Mönning kommt da nicht weiter. Aber versucht mal, Euch zu verteidigen, wenn Euer Gegner auf den ganzen Unterlagen sitzt. Nicht so einfach.

Ich schlage einfach mal folgendes vor: Lasst uns aus dem Kreise der IZiB-Mitglieder mal ein paar Statements und Fragen sammeln, die wir an Gablenz weitergeben. Er soll sich dann dazu äußern und es könnte der Beginn einer regen Kommunikation sein.

Ich weiß, dass er sehr viel von unserer Arbeit hält, auch, wenn wir oft sehr kritisch sind. Das machen wir natürlich nicht öffentlich, dann würden wir uns ins eigene Fleisch schneiden.

Der Fall „Mönning“ wird übrigens gerade dokumentiert. Ein Mitarbeiter eines großen deutschen Nachrichtenmagazins hat den Ball aufgenommen. Man darf gespannt sein.

Ansonsten: Ich liebe Euch alle!!

P.S. Bin gerade etwas im Umzugsstreß

Zu Mönning fällt mir nach Lifters Beitrag noch etwas ein. Man kann schwer bestreiten, dass er - wenn auch unter seltsamen Methoden und teilweise irren Äußerungen („Es wird weltweit keine Leichter-als-Luft-Technologie geben“) - die Aufmerksamkeit von Unternehmen auf Brand glenkt hat, die, wenn sie einfach „ihren Job“ machen würden, durchaus in ein Technologie- und Logistkzentrum passen würden, oder seht ihr das anders ?

… : Ich liebe Euch alle!!

:blush: uups, ähem, ich hab’aber schon 'ne Freundin: IZiB ! :wink:

Würde v. Gablenz gerne mal persönlich kennenlernen. Halte ihn auch nach wie vor für 'ne absolut ehrliche Haut, egal, was man ihm vorwirft, ganz zu schweigen von seiner nach wie vor ziemlich charismatischen Persönlichkeit.

Ein Vereinstreffen mit Ihm, vielleicht sogar im Besucherzentrum oder gar der Werfthalle auf dem Brand - dazu würde ich denn doch gerne mal anreisen. Bei entsprechender Themenvielfalt stelle ich mir das auch für alle recht zugkräftig und interessant vor. Aber widersprecht mir, denn weder weiß ich, ob er sich dafür hergeben oder Zeit finden würde, oder ob das aus der Vorstandssicht (der „höheren Einsichten wegen“ :wink: ) denkbar ist…( aber das wäre vielleicht fast schon wieder ein neues Thema.)

Jedesmal wenn ich einen Beitrag von Tobias lese freue ich mich über diesen Spruch!

Mußte ich nur mal loswerden.

Nochmal zurück zu MaBu: Ich meine, MaBu „bekehren“ zu wollen, ist verlorene Liebesmüh.
Deshalb sollten Anworten nicht darauf abzielen, ihn zu überzeugen oder zu treffen (z.B. mit Gegenpolemik).
Einzig von Bedeutung sollte sein: Was denkt ein unbefangener, unbeteiligter Leser beim Lesen der Postings von MaBu? Welche Fragen werfen sie beim Leser auf und wie können diese Fragen zur Zufriedenheit eines unbefangenen, unbeteiligten Lesers beantwortet werden? Je weniger Polemik desto überzeugender sind sie für den Leser und desto weniger reizen sie MaBu zu einer Replik. Stellt er Fragen, die x-mal im Forum abgehandelt sind, sollte man einfach auf frühere Anworten verweisen, auch dann kann MaBu darauf kaum sinnvoll antworten, aber der neue Leser kann sich informieren, und weiss, dass dieses Problem nicht unter den Teppich gekehrt werden soll.

Beste Grüße
Klaus

Ich habe mit MaBu die letzten Tage mal einen kleinen Privatdialog per Boardmail geführt. Ihr habt ja gesehen, dass ich ihn dazu ermuntert habe.
Seine letzten Worte waren „das muss ich mir übers Wochenende mal durch den Kopf gehen lassen. Ich melde mich dann ggf. wieder“. Seither ist erstmal Ruhe. :slight_smile:

Was Dr. v. Gablenz anbelangt: Mirko hat absolut Recht. CvG ist wirklich eine gute Haut und wenn ich bei Cargo für einen die Hand ins Feuer legen würde, dass er nicht die Aktionäre über den Löffel barbieren wollte und würde, dann ist es er. Umso wichtiger ist es mir, dagegenzuhalten wenn gerade ihm so etwas wie Betrugsabsicht vorgeworfen werden soll.
Ich hatte mit ihm sogar mal eine Diskussion über Anstand und Moral. Da war sogar ich derjenige, der den Standpunkt vertreten hat: man muss einfach auch mal den Ellbogen ein bisschen anspitzen, um der Moral überhaupt Geltung verschaffen zu können.

Dennoch muss man natürlich sagen, dass niemand mehr als er in der Position war und die Chance gehabt hätte, das Desaster abzuwenden. Insofern trägt er natürlich die Verantwortung.
Zum Beispiel war es eben äußerst gewagt, als Startup-Unternehmen innerhalb weniger Jahre gleich das größte Luftfahrzeug aller Zeiten bauen zu wollen. Dieses Wagnis einzugehen war zwar legitim, wenn man schon meinte, man wisse eigentlich genau, wie man es zu machen habe, aber sobald klar wurde, dass es eben doch nicht so schnell und so kostengünstig geht, hätte man rechtzeitig die Notbremse ziehen müssen und erstmal eine kleinere Lösung entwickeln und schnellst möglich in den Markt bringen müssen.

Wahrscheinlich hätte es aber sogar genügt, wenn die Kapitalmaßnahmen rechtzeitig durchgeführt worden wären. Die Aktionäre waren eigentlich immer hoch motiviert. Aber er wollte unbedingt, dass sich die Kunden endlich mal beteiligen und als er schließlich einsehen musste dass er doch wieder die Aktionäre fragen muss, war die Liquidität schon so knapp dass sich viele nicht mehr trauten (Nov. 2001: Zeichnungsquote trotz allem noch 90 %; Wandelanleihe April 2002: trotz unmittelbarer hoher Insolvenzgefahr noch 3,8 Mio. Kapitalzufluss)

Ein Fehler der typisch für CvG ist, weil er gerade mit seinen hohen Moralvorstellungen zu tun hat: er kann sich nicht von Leuten trennen, die die Erwartungen nicht erfüllen. Er verhält sich absolut loyal zu seinen Mitarbeitern und deshalb waren z.T. Leute in hohen Führungspositionen, die das einfach nicht „im Kreuz“ hatten.
Darum bräuchte er eigentlich einen Wolfshund neben sich, der sich um die „Drecksarbeit“ kümmert und zusieht dass keine unnötigen Reibungsverluste entstehen.

Auf der anderen Seite kann sich diese Loyalität auch noch einmal auszahlen. Unter einem Dr. v. Gablenz würden die meisten gern wieder arbeiten wollen, zumindestens wenn das Risikoumfeld diesmal günstiger wäre. Ich habe unter ehemaligen Mitarbeitern schon öfters die Meinung gehört, dass es jetzt keinen Besseren gäbe, aufgrund der Erfahrungen, die er nun hinter sich hat von der Geschäftsidee bis zur Insolvenz eines solchen Unternehmens.